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Zimmervermietung Mosert - Ausflugsziele
Dresden und Umgebung: Meissen und Schloss Pillnitz Ausflug zur Albrechtsburg Meißen (14km): Von unserer Pension über Fabrikstraße, Ziegeleiweg, Kötitzer Straße, durch den Kreisverkehr Kötitzer Straße, der Cossebauder Straße bis zur Meißner Straße folgen. Weiter, nach links in die Meißner Straße. In Sörnewitz geht es rechts ab zur Boselspitze mit Botanischem Garten und sehr schöner Aussicht auf das Elbtal. Oder geradeaus die Dresdner Strasse nach Meißen, auf der Elbbrücke die Elbe überqueren. Gebührenplichtige Parkplätze in der Meisastraße unterhalb des Burgberges und an der Elbe, Zugang zur Burg über die Schlossparkstufen an der Leipziger Straße. Zu den Öffnungszeiten der Albrechtsburg vom Frühjahr bis zum Herbst fährt der CITY-Bus zwischen Porzellanmanufaktur, Altstadt und Burgberg. Meissner Gelände*. Unterhalb Niederwartha tritt das Meissner Hochplateau bis hart an den Strom heran und fällt durch seinen landschaftlich wirkungsvollen Steilrand auf. Die Geländevorsprünge sind malerisch mit Burgen (Scharfenberg, Siebeneichen, Albrechtsburg) gekrönt und die Hänge meist durch Laubwald belebt. Hinter Sörnewitz durchbricht die Elbe ein Granitmassiv; dadurch ist am rechten Ufer das weinreiche Spaargebirge abgeschnitten - hier liegt der "Malerwinkel, der landschaftlich schönste Teil der Meissner Elbe." Die altehrwürdige Markgrafenstadt Meißen, geschichtlich die älteste Siedlungsstätte des Sachsenlandes, ist in ihrer Eigenart ein in jeder Jahreszeit vielbesuchter Ort. Tausende pilgern alljährlich hierher; sei es, um sich an den herrlichen Denkmalen gotischer Baukunst zu erfreuen; sei es, um die weitberühmte Kunststädte der Porzellanbereitung zu besuchen; vielleicht auch nur, um ein Schöpplein Meissner Rebensaftes zu trinken, der wahrhaftig besser ist als sein Ruf. Von Dresden aus wird wohl das sächsische Nürnberg am meisten in den Herbsttagen besucht, wenn in den Meissner Weinbergen die Trauben schwellend hängen, der frische Most das Herz leicht und die Köpfe schwer macht. Mit einer Meissner Wein- und Mostpartie verbindet man gern eine Wanderung über das rebenbekränzte Spaargebirge, den Mittelpunkt des Meissner Weinbaus oder eine Elbuferwanderung und einen Besuch des Siebeneichener Parkes, der dem Publikum zur Benutzung offen steht. Der gemischte Waldbestand im Siebeneichener Naturpark zeigt in den Herbsttagen überaus fesselnde Waldbilder. Zwischen dem Dunkelgrün der alten Tannen und Fichten leuchtet da das Gelb, Rot und Braun der zahlreichen Laubhölzer in den prächtigsten Tönen. Um das liebliche Meissner Stadtbild recht eindrucksvoll zu geniessen, besucht man vor allen Dingen auch die kleine schlichte Martinskirche am äußersten Punkte des Martinsberges und die Schlossbergterrasse (Burgkeller); von beiden Punkten aus umfängt den Naturfreund der ganze Zauber des alten Meissen, den so vielen Dichter besungen und Maler auf die Palette gebracht haben.
Ausflugsstrecke zum Schloss Pillnitz bei Dresden(27km): Von unserer Pension in östliche Richtung, Meißner Straße / Leipziger Straße, durch das Zentrum von Dresden der Ausschilderung nach Dresden Pillnitz folgen. Am Schloss & Schlosspark Pillnitz gebührenpflichtiger Parkplatz an der "Alten Wache". Behindertenparkplätze in begrenzter Anzahl am Fähranleger. Hosterwitz-Maille-Pillnitz * (Schlossgarten) (20 Minuten). Ausgangspunkt: Schiffslandesstelle Hosterwitz. Vom Schiffslandeplatz Hosterwitz wenige Schritte rechts, dann schnurgeradeaus; schmaler Fußweg zwischen Mauern und Gärten. Nach drei Minuten (am Gartenende) auf eine breite Doppelallee - Maille - mit prächtigen Kastanien (1725 angelegt) bepflanzt. Entzückender Anblick zur Zeit der Kastanienblüte. Die schattige Allee (nur für Fußgänger) nach rechts; sie führt direkt in den Schlossgarten des Lustschlosses Pillnitz. Die Anlage des Gartens zum Teil nach in altfranzösischem Stile (verschnittene Laubengängen usw.). Sehenswert der neuere Teil des Gartens (links der Laubengänge liegen); Koniferen, 100jähriger Kamelienbaum - und der Schlosshof mit den Teppichbeeten. Im Juni Rosenflor.
Schloss Pillnitz ist teils im japanisch-chinesischen, teils im römischen Stil erbaut. 1694 gehörte Pillnitz der Gräfin von Rochlitz, der Geliebten Georg VI., 1707 bis 1718 der Gräfin Cosel, der Ehrendame Augusts des Starken. Letzterer erweiterte das Schloss wesentlich, ebenso Friedrich August der Gerechte. Das Schloss besteht aus Wasserpalais (an der Elbseite) und Bergpalais (gegenüber) und dem neuen Palais. Im Innern besonders bemerkenswert: die Kunstmöbel, Porzellane und Gemälde, Kapelle und Speisesaal mit Fresken des Professor Vogel von Vogelstein. - Kann besichtigt werden (Führungen). Pillnitz. Dorf mit 900 Einwohnern an schönem Berggelände und ausgedehnten Waldungen gelegen. -Kammergut mit Staatslehranstalt für Gartenbau. (Ausgangspunkt lohnender Partien). Geschichtliches. Pillnitz wird 1408 in einer Urkunde des Markgrafen Wilhelm, die vom 5. August datiert ist, zum ersten Male urkundlich erwähnt. Damals befanden sich zwei Höfe in Pillnitz und wie man annimmt, auch zwei Schlösser. Das eine stand jedenfalls an der Stelle der jetzigen Ruine und das andere nicht weit von der Elbe in der Nähe der ehemaligen Hauptwache. Es soll ein enges burgähnliches Gebäude gewesen seien, das mit einem Wallgraben umgeben war über den eine Zugbrücke führte. Pillnitz selbst ist selbstverständlich viel älter und wurde von den Sorbenwenden angelegt. Der Name Pillnitz soll mit Weissdorf gleichbedeutend sein, weil sich früher dort in der Elbe zahlreiche weisse Sandinseln befanden. Nach einer anderen Auslegung wird der Name des Ortes hergeleitet von pila = die Säge, weil sich in alten Zeiten eine Sägemühle im Orte befand die noch auf alten Plänen als Pielmühle bezeichnet wird. Der Name wurde später in Pielz- oder Pilzmühle umgewandelt.
Quellen: *Köhlers praktischer Touristenführer Der Dresdner Heimatsführer 100 Ausflüge in die Umgebung Dresdens Von Nossen bis Stolpen, von Radeberg bis Dippoldiswalde Achte, vollständig neubearbeitete, ergänzte und verbesserte Auflage von 150 Ausflüge Mit Vier Neuen Spezialkarten Bearbeitet Von B. Schlegel Dresden 1924 Alexander Köhler Verlag Seite 124 und Seite 212
Der geneigte Leser möge entschuldigen, dass wir nicht erwähnen, welche Orte, Ortsnamen und Sehenswürdigkeiten im Verlaufe der vergangenen fast 100 Jahren, durch 2 Weltkriege, viele Jahre entwickelte Sozialistische Gesellschaft und mehrerer Rechtschreibreformen verloren gingen oder geändert wurden.
Wolfgang Mosert Gästehaus & Zimmervermietung in Dresden - Radebeul 20.04.2008 12:40:03 Uhr
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